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Holy Place – No kiss, no touch

Kunst neu gedacht. Kirche neu gedacht. Ein Format, das sich den aktuellen Umständen anpasst und trotzdem einen Weg findet, Menschen zusammenzubringen. Mit dem Titel „Holy Place - No Kiss, No Touch“ entwirft Bruno Wank ein Kunstprojekt, das sowohl Kunst und Kirche, Kirche und Menschen, Menschen und Natur und Natur und Kunst zusammenbringt und trotzdem den nötigen Abstand einhält.

 

Die Natur, von Gott gegeben, der Ursprung jeglicher Kunst, sowie Ruhe- und Entspannungsort für den Menschen. Hier soll alles stattfinden - hier sollen Kunst, Kirche und Menschen vereint werden. Auf dem Feld vor der VerpackereiGö wird das ganze Jahr lang das Gras in Form eines Kirchengrundrisses stehen gelassen. Um diesen frei von Bruno Wank skizzierten Grundriss herum wird das Gras wie immer gemäht, nur die Kirche wächst und wächst von Tag zu Tag. Im Winter, wenn der Schnee kommt, bedeckt dieser den wachsenden Grundriss bis schließlich feste Schneemauern entstehen.

Vor allem in Zeiten von Corona, in der wir uns mit Abstandsregelungen und Versammlungsverboten konfrontiert sehen, bietet die Natur den Freiraum, den wir suchen.

Wir merken alle – es muss umgedacht werden, andere Wege gesucht und neue Ideen gefunden werden. 

Unter „Die VPGÖ lädt ein“ sollen Künstler_innen eingeladen werden, die thematisch passend zu dieser „Graskirche“ eine Arbeit oder ein Projekt erstellen. Alles natürlich unter freiem Himmel und alles mit Abstand. So bietet sowohl der Kircheninnenraum Platz für Kunstwerke und Kunstinstallationen, wie auch das umliegende Feld. Räumliche Begrenzungen gibt es also kaum, außer der Himmel, der ist das Limit – wenn man so möchte.

 

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